Sonntag, 19. Februar 2017

Meine Woche - 2017 - 7






















 

Am 11.02. war meine Freiberg-Winterzeit unterm Dach zu Ende, es ging im Schneetreiben ab nach Haus, eine liebste Freundin begleiten, deren 96 Jahre alt gewordene Mutter, die "Bäcker-Else" - auch mir seit Kindesbeinen bekannt und sehr ans Herz gewachsen - zu Grabe getragen wurde. Eine beeindruckende Trauerfeier in der Kirche mit zahlreichen Gästen, dem Trauerzug durchs Dorf zum Friedhof und einem gemütlichen Beisammensein im Anschluss. Danach freute ich mich erst einmal darauf, meinen von der lieben Nachbarin wieder so zuverlässig gefüllten Postsack zu leeren, liebe Zeilen zu lesen und die Schätze anzuschauen... Allen ganz, ganz, ganz lieben Dank!






Von Astrid (m)ein entzückendes Postkarten-Vögelchen im Schneesternzauber und gute Lektüre. Ruth Rehmann ist unter Astrids Great Women
Zauberhaft handgemachte Post von müllerinart, feuerwerkbykaze, buntpapierfabrik, erfreulichkeiten und hansedeern - juchuuuuuuu!


Ich liebe "paper swap" - Post von Melody aus den USA und von Lawendula, der Initiatorin.





Was am 12.02. so los war, könnt ihr bei 12 von 12 nachlesen. Heute geht es hier also gleich mit dem 13.02. weiter, ich bin wieder in Sachsen zurück und wandere nachmittags mit Tochter und drei Enkelkindern durch den Jutta-Park zum Jutta-Turm, unter uns nur der "Rapunzelturm" genannt.










Auf der Bank auf dem Porphyrfelsen hoch oben über der Mulde sitzen wir anschließend in der Sonne, hinter uns die Bronzeplastik "Kreuzmensch" von Volkmar Kühn. Sonne pur. Wir beschließen am nächsten Tag mit einem Picknickkorb wiederzukommen...






Weekend reflections - Sun in the river Mulde - Saxonia in Germany




Vorlesestunde. Die Erstklässlerin liest dem jüngeren Cousin vor, offenbar sehr zur Zufriedenheit, denn sie muss alle fünf Geschichten des Buches vorlesen. Auch abends, als ich beim Zubettgehen zum Vorlesen hinauf ins Kinderzimmer gehe, ergreift sie die Initiative und auch ich darf zuhören... Toll!










Auch der Dienstag bringt nach einer klaren, frostigen Nacht sonniges Wetter. Wir wandern vormittags zur Mulde. Das kleinste Kind schläft selig im Wagen, die beiden größeren spielen hingebungsvoll mit Wasser, Steinen, Schnee und Eis... Die Tochter filmt winzig kleine Eisfeen-Schaukeln.










Mittags nimmt das kleinste Kind mal resulut Tuchfühlung mit dem Cousin auf...











Nachmittags das versprochene Picknick über der Mulde. Es riecht tatsächlich frühlingshaft, ein Schwarm Schwanzmeisen turnt durch die Wipfel. Die Tochter strickt eine Runde, die Kinder spielen und schauen den Bauarbeiten unterm Felsen zu.











Abends gehen auch Mama (völlig) und Oma (in Teilen) erschöpft und hundemüde sehr früh schlafen, und das war gut, denn der nächste Tag brachte uns den überstanden geglaubten Magen-Darm-Infekt wieder in Erinnerung. Ausgerechnet die Kleinste hatte es erwischt... Und mit Spucken, Schlafen, Weinen, Lachen, Trinken im Wechsel sollte der Tag vergehen und eine unruhige Nacht folgen... Obwohl der Morgen doch so golden begann...






Bunt ist die Welt - Badezimmer: Blick am Morgen aus dem Fenster




Mit den Großen gehe ich nochmal zur Mulde, da haben Mama und das Kleinste eine Weile Ruhe... Auch bei uns ganz Großen stellen sich dann Magendrücken und -grummeln ein..., vor allem die Sorge, wen es noch und wann erwischt, die "kleine" Tochterfamilie wollte doch nun auch bald in Urlaub fahren...













Mit Schüsseln vor den Betten verbringen wir die kommende Nacht. Alles bleibt ruhig, nur die Kleinste nicht... Ich fühle mich bei Kräften und entscheide mich am frühen Mittag ein paar Stunden früher als geplant mit dem Enkel nach Hause aufzubrechen und lasse alle besten Wünsche da. Inzwischen ist die erhoffte kleine Urlaubsfahrt angetreten, alle sind wohlauf, puh!










Der Enkel und ich haben unterwegs eingekauft und Tulpen-Gelb mitgenommen. Dem Buben, dessen Kindergarten die Quelle des ganzen Magen-Darm-Desasters war, geht es gut, er fängt bei mir zu Hause sogleich an das bekannte Zimmer zu bespielen... Nach dem improvisierten Mittagessen mit Kartoffelpuffern holen wir bei der Nachbarin die Post. Und es ist wieder so schöne dabei! Von buntistschön und einer paper-swap-Partnerin. Danke auch euch! Es sind immer so zauberhafte Momente...










Am Donnerstagabend kommt eine liebste Freundin und bringt mir ein überraschendes wunderbares Geschenk... Ein Verwandter hat 30 Jahre lang die Kultur der Feldeinfriedungen vor Ort in vielen Ländern studiert und dokumentiert. Was für ein Werk! Was für Möglichkeiten Biodiversität wieder in Land(wirt)schafts-Räume zu bringen.











Am Freitag ist Haushaltstag. Der kleine Junge spielt und blättert in Omas Kinderbücher-Sammlung. Hört CDs und singt den verbliebenen Ohrwurm den halben Tag... Raxli faxli pulli paxli. Ich packe zwei kleine Geburtstagspäckchen für die Nichten, der Bub befördert sie in den Briefkasten. Als der Kleine nach dem Vorlesen im Bett verschwindet, entdecke ich im Bad noch ein tolles Motiv für Bunt ist die Welt: "Turmbau zum Badezimmer"... Wenn der Enkel Zähne putzt... 










Am Samstag wird das Bübchen von den urlaubserholten Eltern abgeholt und der Gefährte und ich haben einen ganz ruhigen, gemütlichen ganz normalen Samstag... Und heute einen ebensolchen Sonntag.... Mit unseren Stillleben, einfach so, wie's gerade war auf unserem Tisch, gestern am Samstag, nach dem Frühstück und dann nach dem Vormittagstee. Der kleine Bub hat seine Prinzessinnen-Einhorn-Krone vergessen, die ihm die Cousine gemacht hatte. Werde ich ihm hinterherschicken...













































Ich liebe es, wenn Tulpen so charmant aus der Vase herauswachsen... Ich wäre sehr enttäuscht, wenn ich welche aus Züchtungen erwischte, die das nicht mehr tun... 
Habt einen schönen Sonntag!




Weekend reflections
Freitagsblumen
Samstagsplausch 2
In heaven
Sonntagsfreuden
Sonntagsglück 
Bunt ist die Welt - Bäder

Samstag, 18. Februar 2017

12 von 12 - Februar 2017



1. Der obligatorische Blick morgens aus der Terrassentür an den - grauen - Birkenhimmel



















Nach den Freibergtagen am Samstag zu einem Zwischenstopp zu Haus gewesen, ging es am 12.02. wieder auf Reisen nach Sachsen, in eine "netzarme Zone", deshalb erst heute meine 12 von 12.




2. Alles eingepackt? Nichts vergessen...



 
3. Bahnhof Königs Wusterhausen - kein "lost place" wie so viele Bahnhöfe.









Der Gefährte chauffiert mich zum Bahnhof. Mit Tourismusverband, Fahrkartenagentur, Lebensmittelmarkt, Imbiss, Zeitungsladen und Bahnhofsaufsicht ist der gut ausgelastet. Ich habe noch ausreichend Zeit die Fahrkarte in der Agentur zu kaufen, mit den Automaten hantiere ich nicht so gerne. S-Bahn-Fahrt auf den Ring, Umsteigen in Berlin- Südkreuz. Zwischenzeitlich erreicht mich Magen-Darm-Alarm vom Zielort, ich kaufe wunschgemäß im sonntags geöffneten Supermarkt eine Ladung Zwieback und Brot ein.








4.







In Leipzig werde ich abgeholt und verwarte bis dahin noch etwas Zeit im warmen, großzügigen und ruhigen (!) Vorraum der DB-Lounge.






5. Bahnhof Leipzig








Am Zielort liegt die große Tochter mit Magen-Darm-Infekt k.o. im Bett, mit der anderen und drei Enkelkindern geht's auf einen Spaziergang zur Mulde.






 
6. Muldental





Cousine und Cousin spielen danach mit Petterson und Findus "Mensch ärgere dich nicht".  Sie tragen das gegenseitige Rausgeschmissenwerden großmütig... Ich glaube, die erste Runde Uno war dann auch schon fällig, so langsam kann ich das, obwohl ich den Eindruck habe, dass die Regeln immer mal wieder "angepasst" werden.







8.




Beim Gang zum Kompost schon begegne ich dem schönsten Nachbarskater mit der Löwenmähne. Durchs Fenster können wir ihn noch eine Weile beobachten. Er sitzt auf seinem Vogel-Beobachtungsplatz...




9.








Irgendwann ist Abendessenszeit. Das kleinste Wesen ist mit trockenem Brot hochzufrieden, Hauptsache, sie kann dabeisitzen und alleine essen...




 
10.






Wir stärken uns und futtern leckeren frischen Salat, den die kleine Tochter zubereitet hat.








10.





Die große Tochter gesellt sich einigermaßen erholt zu uns - wir halten noch Abstand - und es gibt Simultan-Vorlesen der Mamas jeweils für ihr Kind, Oma braucht heute noch nicht ;-). Schließlich beziehe ich mein hübsches "Turmzimmer", kuschle mich dort in weiche Decken und Kissen und schlafe gut.







11. "Turmzimmer" überm Treppenhaus.





12. Im Turmzimmer auch Fisch am Freitag an Land gezogen...





Wie es dann weiterging mit meiner Woche - schaut doch morgen wieder vorbei...


12 von 12 Fisch am Freitag
Samstagsplausch

 

Samstag, 11. Februar 2017

Meine Woche - 2017 - 6






Wie immer ein paar Streiflichter aus meiner Woche. Nochmal aus einer Freiberg-Woche.











Am Samstag bei allerschönstem Wetter und dunkelhimmelblauem Himmel einen Stadtspaziergang gemacht, die Petrikirche mal aus ungewohnter Perspektive gesehen.




Weekend reflections - window of a shop in Freiberg/Saxonia.










Ein sehr sehr schönes Schreibwaren-Traditionsgeschäft am Obermarkt endlich auch mal von innen beguckt, Tinte gekauft (was ein Glück, dass ich gar kein Portemonaie dabei hatte...) und dann den Gefährten auch mal ins Momo verführt.












Am Sonntag zum Kino gewandert (auch viel gerutscht...) und dort einen farbenfrohen Film über Usbekistan gesehen, dann viel gelesen und ausgeruht.












Am Montag in der Dämmerung zum Arzt gestapft wegen der Schulter, Termin für den nächsten Morgen bekommen.





Hirtenplatz



Nachmittags das Erlebnis der Woche - eine Führung hinter die Kulissen des Freiberger Theaters. Das war großartig und ich werde sicher noch einmal mehr davon erzählen. Hier soll erst mal das 3D-Modell des Gesamtgebäude-Ensembles im Schaukasten genügen.






Weekend refliction: Theatre in Freiberg - a model in a showcase - with reflecting lamp




Anschließend Blumen für eine Trauerfeier bestellt, in den Nebel auf dem Untermarkt mit Dom und Stadtmuseum geguckt und mich mit einer heißen Schokolade im Café Andelt aufgewärmt...











Am Dienstag wieder zum Arzt gegangen. Es ist nichts kaputt, Ruhe halten. Gut, aber laufen kann ich ja. 





Baum vor einer großen Schule.







So war ich auf ihre Empfehlung (per sms am Vormittag von weit her...) im Taschenbuchladen, ein winziges Buchlädchen in der Burgstraße, sehr empfehlenswert. Dort gibt es am 1. Dienstag im Monat "Kultur zum Mittag", für 10 Minuten ab 12.10 Uhr. Eine lustige Geschichte von Elke Heidenreich erfreute die Zuhörer, die sich bei Ingwertee und Plätzchen drängten, und manche*r - wie ich - nahm dann noch was mit... Und probierte im Vorbeigehen das Shahi aus, war lecker, aber im Gastraum war es mir zu kalt und zu laut. Schade. Aber man kann sich die Leckereien auch mit nach Hause nehmen und sogar dorthin bringen lassen... Das ist ein Vorteil des Stadtlebens...






 



Am Mittwoch war ich ziemlich träge, außer dem Mustermittwochs-Post habe ich nichts so richtig fertig bekommen... Außer viele schöne Muster- und andere Posts und noch viel mehr zu lesen, habe ich nicht viel gemacht. Doch, mal wieder Mantragesang gehört, nachdem ich wohl doch mal wieder zu viele Artikel zur Weltpolitik gelesen hatte, brauchte ich diesen Ausgleich... Und gestern Aben gab es da von ihr Ermutigung.















Entgegen aller anderen Voraussagen blieb es grau, kalt und nass... Der Nebel hob sich nicht. So ging ich nicht mehr wie geplant auf Wanderschaft, holte aber am Donnerstag meine daunengefüllte Jacke von der Reparatur ab, prima, nun darf sie mich gerne noch ein paar Winter begleiten, denn keine wärmt wie diese, vor allem ist sie so schön lang und reicht bis in die Waden... Anschließend kehrte ich noch mal in diesem euch schon bekannten Café Markgraf Otto ein. Bunt gegen Grau.











Jedes Mal, wenn ich nach Hause gehe, wähle ich für ein Stück einen anderen Weg und so vernetzen sich immer mehr Straßen und Gassen in meinem Kopf... Die katholische Kirche Sankt Johannes der Täufer ist ganz in unserer Nähe und läutet uns mit einem einzelnen hellen Glockenton zart die Stunden. Immerhin kann man außerhalb der Gottesdienstzeiten in den Vorraum, in dem eine Bank und eine Kniebank stehen. Durch vollverglaste Türen ist der Blick ins Innere frei. Ein paar Momente der Besinnung.










Am Freitag packen und noch mal in die Stadt, Blumen für die Trauerfeier morgen abholen, bei der sehr netten jungen Inhaberin von Nicoles Blumenatelier am Untermarkt hatte ich einen Korb mit Flühblühern bestellt. Sehr, sehr schön geworden. Grün, Gelb, Weiß und Blau mit hellgrüner Schleife, und vielen offenen und noch geschlossenen Blüten. Nicole hat sich gefreut mal was Alternatives für eine Trauerfeier zu pflanzen ;-).





 



Diesmal war ein klarerer Blick über den Untermarkt auf den Dom möglich...











Das Gelände an der einen Seite des Doms ist immer versperrt, ich muss irgendwann mal rauskriegen, was sich da noch so hinter dem schmiedeeisernen Tor für Geheimnisse verbergen mögen...











Mit dieser Spirale verabschiede ich mich einstweilen mal wieder in eine Blogpause, es geht für ein paar Tage in eine, sagen wir mal "netzarme", Zone... Euch allen ein schönes Wochenende und eine gute nächste Woche. 12 von 12 werde ich auch im Februar fotografieren, kann sie aber dann erst später zeigen...


Bunt ist die Welt - Freiberger Theater, Häuser und Kirchen für Lotta
Samstags-Plausch
Weekend reflections
In heaven


Donnerstag, 9. Februar 2017

Dorfspaziergang im Winter



 



Mit etwas Abstand - zeitlich und räumlich - betrachte ich in Sachsen die Fotos meines heimatlichen Dorfspaziergangs Ende Januar, den ich hier und hier schon erwähnt hatte. Ich wohne ja eher außerhalb, im Wald, und gehe, wenn ich will oder muss, erst mal hin "ins Dorf"..., und meist zügig wieder zurück. Es gibt "im Dorf" dann immer alles Mögliche zu sehen, worüber ich "aufstöhne" oder mich gar ärgere... Aber an diesem Vormittag hatte ich zwischen zwei Terminen Zeit. War langsam unterwegs zu einer halben Dorfumrundungsrunde. Mit liebendem Blick. Und der ist nicht schnell, sondern achtsam, behutsam.




Am Friedhof.
 
Winterruhe im Biogarten Prieros.

Blick vom Zugang zum Biogarten aufs "Dorf"
Blick zurück zum Biogarten.




Schönheit ist eine Frage der Geschwindigkeit des Blicks, las ich neulich auf einer Postkarte. Da ist wohl was dran...

Prieros ist ein Runddorf und geht auf eine ursprüngliche slawische Ansiedlung zurück. 2014 feierte das Dorf 700 Jahre seit der ersten urkundlichen Erwähnung. Heute hat es rund 1000 Einwohner, eine Grundschule, eine Kita, einen Jugendklub, eine Tagespflegestation, eine Arztpraxis mit Physiotherapie, einen Zahnarzt, einen kleinen Supermarkt, Fleischerei, mehrere Gaststätten, zwei Friseure, einen Geldautomaten und eine beachtliche Anzahl verschiedener Handels-, Handwerks- und Gewerbebetriebe, verschiedene Vereine. Eine Kirche. Freiwillige Feuerwehr. Nicht schlecht für so einen kleinen Ort. Die Busverbindung reicht nach Königs Wusterhausen, dort hat man Anschluss an die Berliner S-Bahn und den Regionalverkehr per Bus und Bahn.




An der Dahme.

Blick zu meinem Standort für den 12tel Blick 2013.
Kormorane über mir...
Blesshühner und Stockenten.
Der Weg vom Wasser ins Dorf gibt den Blick auf manche alte Scheune frei.




Die Dahme durchfließt den Ort, der an einem Wasserkreuz liegt: von hier aus sind der Scharmützelsee, die Teupitzer Gewässer, der Spreewald und die Berliner Gewässer per Boot erreichbar. Im Sommer eine Schiffsanlegestelle, Bootsverleih und E-Bike-Verleih.
Der Tourismus prägt den Ort seit ungefähr 100 Jahren. Zu ca. 400 festen Wohnsitzen kommen ungefähr noch einmal genausoviele Wochenendgrundstücke. Große Kinder-, Jugend- und Familienerholungszentren liegen im Einzugsgebiet.




Blick auf die alte Schule von hinten, heute Naturparkverwaltung. Dahinter Dorfanger mit Kirche.




Seit 1998, nach jahrelanger Aufbauphase, wurde in Prieros der Naturpark Dahme-Heideseen eröffnet, dessen Verwaltung und Infopunkt im alten Schulgebäude am - in den 90ern um den alten Schulhof erweiterten - Dorfanger Platz gefunden hat. Nun steht die Kirche wieder mittendrin, wie früher ein kleinerer Vorgängerbau, der abgebrannt ist.




Im Hintergrund rechts die alte Schule.

Das alte Fachwerkhaus, das "Heimathaus", beherbergt ein Museum zu Dorf- und Regionalgeschichte.


Die alte Linde an der Dorfaue, hier habt ihr sie vor ein paar Tagen schon gesehen...




Nun rief der nächste Termin und ich ließ die Dorfaue rund um die Kirche wieder hinter mir. Traf schließlich auf den alten Birkenwald, stark ausgedünnt inzwischen, aber ein paar junge wachsen nach. Hier hindurch bin ich als Kind so oft mit dem Rad gefahren, zur Bäckerei... Die gibt es leider nicht mehr. Besonders ist mir die so nette wie resolute Bäckersfrau in Erinnerung. Am Montag ist sie im Alter von 96 Jahren gestorben. Bis ins hohe Alter hinein noch fuhr sie noch mit dem Rad und brachte Kuchen und ein Stündchen Unterhaltung zu Kranken und Einsamen, bevor sie selber krank und schließlich dauernd bettlägerig wurde. Aber ihren Humor hat sie bis in die letzten Tage hinein nicht verloren. 





Poststraße in Prieros, am Sportplatz.
Birkenwald mit Spielplatz, zwischen Poststraße, Dorfstraße und Mittelstraße







Das war mal wieder ein Spaziergang mit Blick auf einige Schönheiten des Dorfes, in dem ich nun seit über 50 Jahren die Sommer über, seit über 30 Jahren ganz zu Hause bin, obwohl ich ja gerade auch ein bisschen das Überwintern anderen Orts übe...





Birkenwäldchen am Sportplatz








Der Reichtum des Ortes liegt u. a. in seiner Natur, im vielen Wald und Wasser, die ihn durchziehen und umgeben. Deshalb geht auch dieser Post heute wieder zum Naturdonnerstag.