Mittwoch, 4. März 2015

Muster-Mittwoch - Ornamente (1)

In diesem Monat wird's hoffentlich wieder besser mit meinen Mustereien. Jedenfalls läuft meine Zeitplanung zwar immer noch in engem Takt, aber weitgehend wieder normal (mein 7-Stundenschultag hat sich durch glückliche Umstände wieder in einen 2-Stunden-Mittwoch zurückverwandelt...) und ich habe sogleich nach Bekanntgabe des Themas begonnen und in mein Tagebuch gekritzelt und geklebt...



Sodann fiel mir ein Lieblingsbuch ein, aus dem Bücherschrank meiner Eltern, von Kind an immer wieder neugierig betrachtet und wenn ich heute das Vorwort lese (das Buch ist 1951 zum ersten Mal erschienen!), vermute ich, dass dieses Buch daran beteiligt war mir diesen aufmerksamen und achtsamen Blick auf die Natur und ihre großen und besonders auch die kleinen Phänomene zu schenken. (Hier mehr zum Buch von Fritz Kühn "Sehen und Gestalten. Natur und Menschenwerk" mit einem Zitat aus dem Vorwort, hier mehr zu Fritz Kühn, einem der großen Kunstschmiede und Metallbildhauer des vergangenen Jahrhunderts.)



Schließlich fielen heute morgen die Tulpenblätter aus dem Strauß auf den Tisch, für ein Montags-Mandala diese Woche zu spät, fürs nächste zu früh... Aber Michaela hat sich heute musternd der Rosetten angenommen dieses Mal - da gebe ich doch gerne eine zartfrühlingsfarbige hinzu, und ein ganzes Band davon...



Heute ist Muster-Mittwoch bei Michaela. Im März mit dem Thema Ornamente. Das wird bestimmt wieder spannend und inspirierend!

Und seit gestern läuft unsere dritte Runde Bilder-Pingpong, diesmal wieder mit einem Fotoimpuls von Lucia. Dort findet ihr auch alle Informationen, wie es geht. Hier all die wunderbaren Schöpfungen von Runde 2, wir freuen uns über die rege und fantasievolle Teilnahme von euch sehr.

Montag, 2. März 2015

Montags-Mandala (37)








Heute morgen ganz früh schon führte mich ein Sinnen-Spaziergang mit einer älteren Dame in den Wald, nach meiner Rückkehr gab es Frühstück und auf dem Anrufbeantworter blinkte es bereits gefährlich... Puh, statt 3 und 2 Unterrichtsstunden nun 6 und 7 am Dienstag und Mittwoch, da hab ich mir sogleich doppelte "Wochenanfangs-Sammlung" verordnet und bin los, mit dem Fahrrad zum Briefkasten und dann zum 12tel Blick
 



Am Rad auf dem Baumstamm ein Pilzmandala, frischer kalter Wind um die Ohren, am Himmel flitzende Wolken und ein Sonnenmandala, Böen und Wellen auf dem Wasser, das Febuar-Eis getaut und weggespült... Wie und wo da ein Mandala legen, das bei dem Wind nicht gleich wieder davon fliegt? Und überhaupt woraus? Am Strand war schon Frühjahrsputz und alles sauber geharkt..., Aber die Tiere kamen mir zu Hilfe, hatten doch Wasservögel am Ufer eine Muschelmahlzeit verspeist und die geknackten Schalen dort liegen lassen. Genug für mein von Vogelschnäbeln zwar etwas angeknackstes, in der Sonne aber sogar zart schimmerndes Montags-Mandala...













Nun bin ich wieder im Warmen, die Sonne steckt hinter grauen Wolken, der Wind fegt frühlingssturmartig durch die Wipfel. Als nächstes kommt ein heißes Süppchen auf den Tisch, und die Nachmittagszeit wird zwischen Werktisch und Schreibtisch geteilt. Habt eine gute Woche!












Montags-Mandala heute auch wieder im Sonnentagebuch bei Heidi.

Samstag, 28. Februar 2015

Mein wilder Garten (25)

weekend reflections No. 3




weekend reflections No. 4
weekend reflections No. 5
Da der Blick in den Garten noch immer nur mehr grau und braun ist, wanderten an schönen Tagen die Fotoblicke in den Gartenhimmel und ins Regenfass, das den verzweigten Himmel so fein spiegelte... 


Das Grau und Braun will ich euch aber nicht vorenthalten... Immerhin verströmen ein paar Immergrüne ihr Hoffnungsgrün und werden bald wieder Gesellschaft haben von frisch belaubten Pflänzchen.


Auch mit Grau und Braun - den (gefühlten) dominanten Februarfarben hier im Wald kann man ja mal Experimente machen, impressionistische oder so....



Und wenn man Glück hat, zeigt ein Foto ins dichte graue Gezweig im Gegenlicht plötzlich einen Hauch von Pink.


Der Frühling lässt doch tatsächlich hier draußen im Walde auf sich warten. Woanders sind schon Meere an Krokussen und Schneeglöckchen zu sehen, hier halten sie sich noch bedeckt und sammeln Sonnenminuten, und ich bin gespannt, ob die Krokusse überhaupt wieder auftauchen. Auf den Merkzettel: Im Herbst dringend Frühlingsblüherzwiebeln stecken! Und es vielleicht mal mit einer Christ- oder Lenzrose versuchen?

Mit den Schneeglöckchen und dem panaschierten Immergrün sind Bloggerinnenblumen in meinen Garten gezogen und haben den ersten Winter bestens überstanden. Die Schneeglöckchen bekam ich von Kirstin, das Immergrün von Birgit.


Die geliebten Silbertaler samen jedes Jahr fleißig auf und ich freue mich über jede neue Pflanze. Diese hier ist in einem Topf auf der Terrasse gelandet und hat sich dort im Wind- und Kälteschutz schon viel weiter entwickelt als ihre kleinen Schwestern unten auf der Wiese, deren "Mütter" dafür noch immer Silbertaler in den Himmel recken.


Pünktlich zur Fastenzeit wächst die erste Brennnessel(tee)ernte heran! Und der erste frische Schnittloch in der Kräuterwanne, unterm Schutz des Rupprechtskrauts.



Gegenüber im Ahorn haben die Bewerbungen um den Nistkasten und einen weiteren um die Ecke begonnen. Das alte Lied: Die Blaumeisen wollen hineinschlüpfen  und die Kohlmeisen, die gar nicht durch die winzigen Löcher ins Innere des Kastens kommen, picken die Kleinen weg ;-(.


Das im letzten Jahr mit Hilfe des Sohnes angelegte Hochbeet hat mächtig Inhalt verloren, der nämlich einfach zusammengesackt ist... Aber das hat dem alten umgepflanzten Salbei guten Schutz gegeben, dort fängt sich wie in einem Kraterbeet das bisschen Wintersonne und -wärme und eigentlich wären nun mal wieder Gnocchi mit Salbeibutter dran.... Auch der Steckling, den ich in die Geburtstagsschale gepflanzt habe, sieht aus, als hätte er sich mit dem Platz abgefunden und würde brav wachsen.



Wer in den Tiefen des Hochbeets lebt, entzieht sich meiner Kenntnis..., ein Teil der Packlage aus Altholz wurde herausgewühlt und zwei runde Löcher lassen darauf schließen, dass da jemand aus- und einkrabbelt. Aber wer?
 

Außen fängt das Zimbelkraut an seinen Pelz ums Hochbeet zu weben.


Farbe ist noch Mangelware im Garten: Ein kleines Röslein, das im Schutz des Hochbeetes überwintert hat, treibt rösliche rötliche Blättchen, ein Sedum versucht sich in winzigen rötlichen Rosetten, ebenso die ersten Akeleiblättchen erscheinen. Und Mahonia wird bald die ersten Bienen und Hummeln anlocken. 


An Gartenarbeit steht jetzt an: die Verarbeitung des Gehölzschnitts..., und - wenn nicht mehr mit starken Frösten zu rechnen ist - die Befreiung der Steingartenpflanzen vom Kiefernnadelpelz... Und dann möchte ich ein bisschen pflanzen: Holunder, Schlehe und Brombeere stehen auf meiner Wunschliste, zum Blühen, Fruchten und Naschen und letztere auch der lieben Wildbienen wegen. Sie lieben nicht nur Pollen und Nektar, sondern auch die Brombeerstengel als Brutröhren.

Und wie sieht es in euren Gärten aus? Verlinkt euch gern mit euren Gartengeschichten. Immer am letzten Tag des Monats wird hier auf die letzten Gartenwochen zurückgeschaut.

In heaven.
Weekend reflections.
Erlebte Frühlingshoffnung ist Sonntagsfreude.







Freitag, 27. Februar 2015

12tel Blick 2014 - februarfrostig

12tel Blick 2015 - Blick über den Langen See - 14.02.2015

Ein paar Meter weiter am Ufer entlang versperrt die junge Birke den Blick auf den hinteren Teil des Sees.
Mitte Februar war ein sonniger, frostiger Wochenendtag und wir machten einen Spaziergang zum 12tel Blick am Badestrand unseres Sees. Noch zeigt der sich menschenleer... Schiffe konnten auch noch nicht fahren, denn der Lange See war noch zugefroren, nicht so dick, dass ich mich getraut hätte ihn zu betreten, aber mit einer geschlossenen Eisdecke. Nachfolgend noch ein paar Detailfotos und der Blick in die andere Richtung übers Wasser, den der Gefährte so gern mag wegen der Bäume auf der Halbinselspitze...


Der markante Baumstubben am Ufer
Die Spechte rücken ihm ziemlich zu Leibe...
Eisige Zeichenmalereien...
...und Kritzeleien
Weekend Reflections in the water - No. 1
Weekend Reflections in the water - No. 2
Der Blick in die entgegengesetzte Richtung auf die Dahme, an der mit einer Baumgruppe bewachsenen Spitze der Dolgenbrodter Halbinsel Fährwinkel vorbei.

Unseren Spaziergang, der mein Genesungsspaziergang war, begleitete herrliches Sonnenwetter, es war eine Freude. Und mir wird klar, wieviel Sonniges dieser seltsame Februar dann doch enthielt...

12tel Blick - ein Motiv 12 Monate lang aus derselben Perspektive fotografiert, ein Projekt von Tabea. Mein Januarblick.
Weekend Reflections - immer freitags bei James.
Morgen gibt's hier wieder den monatlichen Rückblick in meinen wilden Garten und gerne auch in euren!