Donnerstag, 17. Mai 2018

Naturdonnerstag (78 + 48) - Aus meinem wilden Garten























Heute schaue ich mit euch von unserem Sitzplatz "oben", von unserer Terrasse in den Garten hinunter. Abends ist hier noch Sonne und so sitzt es sich in dieser Jahreszeit besonders schön. Meist essen wir hier Abendbrot. Unsere Sitzecke "unten", von der aus ich das Foto in der vergangenen Woche aufgenommen hatte, ist der ideale Frühstücksplatz mit Sonne, später wird es durch die hohen Bäume ringsum dort schattig, weswegen der Platz im heißen Sommer als Arbeitsplatz beliebt ist. Rechts auf dem Foto seht ihr unsere Liegen. Nachmittags bekommen wir hier Sonne ab, wenn sie scheint. Dieses Jahr war wegen allerhand Tagwerk erst einmal Gelegenheit für ein Liegestündchen dort... Wie ist das bei euch? Habt ihr auch mehr als einen Gartensitzplatz? Schaut mal, zwischen den beiden beschriebenen Plätzen schauen noch mal zwei Stühle hervor, für den Kaffee zwischendurch... Da ich finde, dass man Gartensitzplätze gar nicht genug haben kann, besonders, wenn man sonst immer der Sonne oder dem Schatten mit seinen Stühlen hinterherlaufen müsste, habe ich noch zwei Sitzplätze, im Küchengärtchen, in das die frühe Morgensonne lugt, und am überdachten Hauseingang, um auch mal bei Regen draußen sitzen zu können. Ach ja, auch im blauweißen Gärtchen steht noch ein weißer Stuhl an einem kleinen weißen Tisch, auch mal für den Kaffee oder Tee zwischendurch, mit Kalender oder Notizblock in der Hand... Gerade sind so viele "Hochzeiten" im Gange, dass ich ohne beides nicht mehr über die Tage kommen. Und nein, es ist kein Stress ;-). Nur viel. Und jetzt bin ich ja gerade im Urlaub, sogar im Geburtstagsurlaub. Doch heute trinke ich meinen Geburtstagskaffee nicht in meinem wilden Garten, sondern an der Ostsee ;-). Bis bald!





Den Natur-Donnerstag bekam ich im April 2017 von Jutta zur weiteren Pflege anvertraut. Hier könnt ihr auch in ihre 78 Sammlungen noch einmal hineinschauen. Und hier findet ihr alles, was sich inzwischen bei mir versammelt hat.  








Von euch sind eure Natur-Bilder und Naturliebe-Geschichten gefragt, wo immer sie euch begegnen, auffallen, anrühren. Verlinkt werden kann jede Woche von Donnerstag 8.00 Uhr bis Freitag 22.00 Uhr. Die Posts müssen nicht am Donnerstag veröffentlicht sein, aber bitte einen Link auf meine Seite enthalten.

Ich bedanke mich bei euch sehr, auch wenn ich es leider kaum schaffe, bei jedem vorbeizuschauen...




Donnerstag, 10. Mai 2018

Naturdonnerstag (78 + 47) - Aus meinem wilden Garten














Ich liebe das Licht in unserem Waldgarten. So viele verschiedene Stimmungen in kurzer Zeit. Allerdings muss man sehr aufmerksam sein, denn durch die vielen Schatten spendenden Bäume um uns herum, sind es manchmal nur Minuten, oft sogar nur Sekunden, in denen ein Platz im Garten in faszinierendes Licht getaucht ist. Schwups, ganz schnell ist das auch wieder vorbei... Hier schauen wir von unserem "roten" Essplatz "unten" im Garten aus Richtung Wasserfass an der Terrassentreppe und daran vorbei auf mein blauweißes Gärtchen, das allerdings dank sich unbeirrt ausdehnender Waldsteinia gerade gelb blüht ;-)





Den Natur-Donnerstag bekam ich im April 2017 von Jutta zur weiteren Pflege anvertraut. Hier könnt ihr auch in ihre 78 Sammlungen noch einmal hineinschauen. Und hier findet ihr alles, was sich inzwischen bei mir versammelt hat.  








Von euch sind eure Natur-Bilder und Naturliebe-Geschichten gefragt, wo immer sie euch begegnen, auffallen, anrühren. Verlinkt werden kann jede Woche von Donnerstag 8.00 Uhr bis Freitag 22.00 Uhr. Die Posts müssen nicht am Donnerstag veröffentlicht sein, aber bitte einen Link auf meine Seite enthalten.

Ich bedanke mich bei euch sehr, auch wenn ich es leider kaum schaffe, bei jedem vorbeizuschauen...




Donnerstag, 3. Mai 2018

Naturdonnerstag (78 + 46) - Wanderung zum Kloster Drübeck

Wieder die netten Leberblümchen zuhauf am Wegesrand...
... und ein Teich mit einem riesigen Froschkonzert, das wir schon weithin hörten...
Und dann sahen wir sie auch..., Frösche in Hülle und Fülle...








Als wir neulich mit unseren Verwandten zusammen waren, wanderten wir ja nicht nur im Bodetal, sondern am Tag zuvor auf dem Klosterwanderweg zu den Klöstern Ilsenburg und Drübeck, bei herrlichem Wetter... Wir hörten und sahen auf dem Weg zwischen Ilsenburg und Drübeck Frösche in großer Zahl in einem großen Teich im Wald. Dass es so etwas noch gibt, macht mich froh (auch am vergangenen Wochenende sahen wir mit dem Enkel des Gefährten bei unserem Besuch einen großen Waldteich im Saurierpark Kleinwelka in Sachsen, in dem Tausende Kaulquappen dichtgedrängt in der Flachwasserzone am sonnigen Ufer unter der Wasseroberfläche ein Sonnenbad hielten...).


Das Kloster Drübeck hat viele Gartenflächen, von denen zwar nicht mehr alle bewirtschaftet werden, doch einladend und sehenswert sind sie alle.





Nutzgarten während der Frühjahrsbestellung.
Klosterkirche.
Ein riesiger alter Efeu mit Amselnest lehnt an einer der alten besonnten Mauern, die mit ihrer aufgetankten Sonnenwärme ideal zum Gärtnern sind...
Noch ein Gärtchen, mit Buchshecken für Astrid.
Streuobstwiese.





Mit dem Rücken zu dieser wunderbaren Streuobstwiese tranken wir noch einen leckeren Kaffee zu hervorragend mundendem leckeren Kuchen... Das war am 10. April, noch kaum Obstblüten zu sehen, und nun ist die Obstblüte schon wieder durch, herrje, das ging aber auch schnell... In den nächsten beiden Wochen - nach dem kommenden Wochenende, an dem auch ich nun schon zum zweiten Mal Gastgeberin zu den Tagen der offenen Ateliers in Brandenburg werde -  bin ich schon wieder unterwegs, womöglich ganz ohne Web... Die in diese Zeit fallenden Naturdonnerstage habe ich aber mit kleinen "Ein-Foto-Beiträgen" aus meinem wilden Garten vorbereitet, so dass ihr planmäßig eure schönen Naturbeiträge verlinken könnt. 

Natürlich haben wir in Drübeck auch die sagenhaft wunderbar schöne alte Linde vor dem Seiteneingang der Klosterkirche gesehen, aber mein Akku war alle, keine Fotos...

Den Natur-Donnerstag bekam ich im April 2017 von Jutta zur weiteren Pflege anvertraut. Hier könnt ihr auch in ihre 78 Sammlungen noch einmal hineinschauen. Und hier findet ihr alles, was sich inzwischen bei mir versammelt hat.  








Von euch sind eure Natur-Bilder und Naturliebe-Geschichten gefragt, wo immer sie euch begegnen, auffallen, anrühren. Verlinkt werden kann jede Woche von Donnerstag 8.00 Uhr bis Freitag 22.00 Uhr. Die Posts müssen nicht am Donnerstag veröffentlicht sein, aber bitte einen Link auf meine Seite enthalten.

Ich bedanke mich bei euch sehr, auch wenn ich es leider kaum schaffe, bei jedem vorbeizuschauen...





An InLinkz Link-up

Sonntag, 29. April 2018

Mein Freund, der Baum (61) - Im Bodetal (und ein kleiner Plausch...)

Wenn ich bei meiner Schwester im Harz bin, gehört ein ausführlicher Spaziergang im Bodetal und auf den Höhen dazu. Ein paar Bilder gab es schon. Vierzehn Tage ist es erst her, inzwischen wird nun auch dort alles grün sein. Aber ich erlebte noch die Zeit, in der die noch laublosen Bäume das Licht für die zarten Waldblumen brauchen, nachdem sie ihnen unter dichtem Laub Schutz geboten und den nahrhaften Boden bereitet haben. Es ist immer wieder ein Wunder, was dort für Miniaturgärten entstehen, ohne jedes Zutun einer ordnenden Gärtnerhand, ohne Laubharken. Im Gegenteil, solches würde den blühenden Schönheiten den Garaus bringen. Wenn sich das Blätterdach schließt, sind die kleinen Blumen verschwunden, und erst im nächsten Jahr ist Gelegenheit sie zu sehen... Heute geht es also nicht nur um Bäume allein, sondern auch um das pflanzliche Leben zu ihren Füßen. Das gäbe es nicht ohne die Bäume darüber. Zumindest würde es nur schwerlich gedeihen können. Insofern war ich froh, dass der Frühling hier noch nicht so weit war wie in anderen Teilen Deutschlands, dann hätte ich diesen Blütenreigen glatt verpasst. So intensiv erlebt habe ich ihn zum ersten Mal, obwohl ich ja schon öfter im Harz war.





Auch im Bodetal haben die Stürme tüchtig zugeschlagen.

Hier geht es hinein in den wildromantischen Teil der Bodetalwanderung zwischen Treseburg und Thale.
Über dem Friedhof. Buschwindröschen unter jungen Buchen.
Das Bodetal gehört zum Nationalpark Harz und ist Naturschutzgebiet. Totholz bleibt liegen als Lebensraum für zahlreiche Organismen, die es im Laufe von vielen Jahren zersetzen.
Buschwindröschen kommen überaus zahlreich vor.
Waldveilchen.
Waldveilchen, ein ganz hell geratenes.

Auf dem Burgberg hoch über der Bode.
Die Bode ist dunkel links neben der Straße zu erahnen.
Stellenweise gibt es auch Leberblümchen in großen Mengen.
Leberblümchen an einem steilen Hang. Ein ganz zauberhaftes Arrangement von Mutter Natur.
Gelbe Frühlingsanemone und Buschwindröschen.
 
Meine Favoriten heute: Die alte Eiche und die Buchen auf den Mauerresten der Treseburg. Beeindruckend.

 



Nach meinem Gang vom Bodetal aus auf die Höhen ging es nachmittags mit unseren Verwandten noch einmal dicht an den Fluss. Und da tauchten zu unseren Füßen noch mehr Arten blühender Gewächse auf, von denen ich Gelbsternchen und Milzkraut auch aus den märkischen Breiten hier in Brandenburg kenne...





Gelbsternchen.
Waldbingelkraut, ein eher unscheinbarer Vertreter der blühenden Zunft.




Den Abend beschloss ich mit meiner Schwester auf der überdachten Terrasse. Aus dem Bodetal stiegen zwischen den Bäumen Dunstschwaden auf, nach heftigem Gewitter und Regen....








Ihr merkt, es ist ungewöhnlich still hier zurzeit. Obwohl ich ja so viel zu zeigen und zu erzählen hätte. Die Tage sind sehr arbeitsreich, Schulgarten und eigener Garten verlangen nach mir, obwohl ich ja eine Gärtnerin bin, die allzugern auch mal fünf gerade sein lässt. Auch das Haus verlangt nach der langen Winterpause nach Zuwendung. Die Tage der offenen Ateliers stehen am ersten Maiwochenende an, an denen ich mich wieder beteilige und voller Vorfreude räume, werkle, gestalte... Und dann ist da noch mein "Wochenend"-Ehemann, der mich gelegentlich mit auf eine Dienstreise nimmt, diesmal über Freiberg mit Keramikmarkt nach Boffzen, von wo aus ich einen guten halben herrlichen Tag rund ums Kloster Corvey verbrachte. Seit vielen Jahren hörte ich meinen ersten Kuckuck somit diesmal nicht in Prieros, sondern an der Weser... Und so geht das weiter hier... Aber spätestens, wenn wir aus dem Urlaub zurück sind, zu Pfingsten, werde ich wieder mehr bloggen. Und wieder mehr bei euch lesen... Fehlt mir nämlich, beides... Wem das jetzt alles nach "zuviel Stress" klingt, lese ich ja manchmal in euren Kommentaren, nein, das ist es nicht. Ich habe gerade einen tollen Lauf und bin glücklich in meiner Haut und in meinem Leben, auch wenn das manchmal ein bisschen nach Nomadisieren aussieht. Einst waren wir alle Nomaden, und bei manchen steckt es halt noch mehr im Blut... Ich liebe mein Zuhause, meinen wunderbaren Rückzugsort, aber ich bin auch gerne unterwegs ;-). Und danke an Lisa... Das zauberhafte Mobile hat einen Platz gefunden, ich freue mich so an ihm... Habt einen wunderbaren Sonntag und bis bald.

Samstagsplausch