Samstag, 13. Januar 2018

Meine Woche 2018 - 02





















Am letzten Samstag mit dem Gefährten entschieden, ihn zu den anstehenden drei Wochenterminen in Cottbus und Berlin allein zu schicken und auch meinen in Prieros abzusagen und Montag einen Sicherheits-Check beim Arzt einzulegen. Beruhigende Nachricht, alles auf einem guten Weg. Die Infekte dauern. Ruhe und Schonung. Punkt. Habe ich gemacht... die ganze Woche.... 





Mein "Drei-Freuden-Täglich-Büchlein" Nr. 1 mit den letzten passenden Farbstreifen ergänzt.









Gelesen, geschrieben, spazieren gegangen, meine Goldheftchen und ein paar "liederliche" Hexagone für den Mustermittwoch aufbereitet, viel Tee getrunken, mit zwei Freundinnen telefoniert...
Hier ist noch die am Mittwoch irgendwie verloren gegangene letzte Seite des Gold-Japanisch-Heftchens.














Seit Wochen versuche ich mit allerlei Hausmittelchen diese mit der Wohnung übernommenen "unkaputtbaren" Flecken an einem der Fenster im Kreativzimmer zu beseitigen. Muss wohl doch was Derberes einkaufen gehen. Bei Sonnenschein sehe ich jedoch auf einmal, dass das wie eine geheimnisvolle Notenschrift aussieht, vielleicht ein erstes Frühlingslied?
(Und dann wird mir bewusst, dass in der Stadt Fenster von außen zu putzen wohl noch öfter dran wäre als an einer staubigen Straße auf dem Land? Hm... Ich hatte Ende November geputzt..., jedenfalls diese hier im Kreativzimmer...)











Liebe Neujahrswünsche treffen ein von Karen und von Hansedeern. Und die Nachricht vom Gefährten, dass aus unserer geplanten zweisamen Meerzeit auf der Insel Rügen zwischen Strand und Wald im Mai was wird, hurra!













Sonnige Minuten habe ich immer gleich genutzt, für den Gang zum Bäcker, zum Briefkasten. Und um mit dem Garten Tuchfühlung aufzunehmen, schauen, was ist, träumen, was wird... Hier der alte Apfelbaum, arg zerzaust und angebrochen, aber überaus freundlich guckend. Klar sind wir Freunde... Und seine Äpfel sind überaus schmackhaft und haltbar. Da will ich dieses Jahr mal ein bisschen gezielter verarbeiten. Eine junge weiße Rambler-Rose für den alten Apfelbaum steht schon überwinternd bei mir im Wald bereit und wird im Frühling hier gepflanzt. Und wenn man genau hinschaut, trägt der Alte auch ein bisschen Grün, Moosgrün, Hoffnungsgrün. Ich bin gespannt, ob sich junges Röschen und alter Baum anfreunden werden.

 








Ich weiß gar nicht mehr, durch welchen Zufall ich auf dieses Buch kam... Jedenfalls habe ich es gekauft. Es beflügelt mich geradezu am Thema dranzubleiben...








Seit gestern ist die Sonne weg... Melancholie beim Blick aus dem Fenster im Kreativzimmer... Wir wollen doch in den Wald. Gut, geht ja auch ohne Sonne. Mal sehen, noch zeigt der Wetterbericht morgen Sonntagssonne...








Nach dem Gang zur Bäckerei habe ich mich gestern dran gemacht und den Weihnachtsbaum abgeschmückt. So langsam können wir uns trennen... Glaskugeln und Strohfigürchen kamen zurück in ihr Bett bis zum nächsten Dezember... Und dann kam ich hinterm Weihnachtsbaum auch wieder an die Fische dran, die ich längst für Andivas Freitagsfisch fotografiert haben wollte... Ich habe sie schon mal vorgestellt, vor Ewigkeiten. Nun sind sie in die neue Wohnung mit eingezogen.










Dass gestern der 12. vom Januar für 12 von 12 gewesen ist, habe ich  erst heute morgen mitbekommen... Wie schnell man aus dem Zählwerk von Kalender und Uhr hinaus gerät ohne aus dem Takt zu geraten, wenn die Tage keine Termine kennen, sondern man einfach nur sein kann... Doch für die kommende Woche gibt es dann doch wieder einen kleinen Reiseplan, für ein paar Tage, nicht weit weg (aber weitgehend web-frei ;-)), zu liebsten Menschen... Aber erst noch ein Wochenende mit dem Gefährten... Heute morgen haben wir es mit unserem Samstags-Morgen-Frühstücksritual begonnen, unterm Dach, mit Tee, Grapefruit, frischen Brötchen und Frühstücksei und ein bisschen Zeitungslektüre. Den Blick auf St. Petri lasse ich mal weg, die Kirche war im Nebel gar nicht zu sehen...











Habt ein schönes erholsames Wochenende.


Samstagsplausch
Fisch am Freitag
Gartenglück
Weekend Green
Mein Freund, der Baum
Bunt ist die Welt - gruppiert

Donnerstag, 11. Januar 2018

Naturdonnerstag (78 + 32) - Bäume in Freiberg




























Wenn ich zur Post gehe oder zur Bibliothek, versuche ich den Weg so zu wählen, dass er mich nicht unbedingt entlang der stark befahrenen Hauptverkehrsstraßen entlang führt... An den Straßen und zwischen den Häusern stehen immer wieder staunenswert große Bäume, oft ganz dicht am Haus, und prägen die ganze Straße. Jetzt im Winter unbelaubt, lassen sie das wenige Tageslicht durch, im Sommer dann belaubt, spenden sie Kühle und Schatten. Ich freue mich immer, wenn ich sie sehe, wir winken uns dann zu.




 
Kleiner Park am Saubachweg, da schiebe ich schon mal ein Päuschen ein und schaue in die Baumkronen...

 









Später komme ich am Hirtenplatz vorbei, den habe ich euch vor zwei Jahren schon einmal gezeigt. Erinnert ihr euch?













Weiter geht's Richtung Post...



 

















Gleich bin ich da... Links ist an der Stadtmauer schon die Biliothek im alten Kornhaus zu sehen und ein Stückchen weiter auf der rechten Seite ist dann die Post. Von da bin ich dann auch ganz schnell im alten Stadtzentrum und im Albertpark. Aber dahin führe ich euch ein anderes Mal wieder. Die Bilder sind noch aus den letzten Novembertagen und ersten Dezembertagen des vergangenen Jahres. Die Intensität meiner Ausflugstätigkeit in Freiberg und auch das Fotowetter ließen seitdem etwas zu wünschen übrig. Aber das wird wieder.

















Den Natur-Donnerstag bekam ich im April 2017 von Jutta zur weiteren Pflege anvertraut. Hier könnt ihr auch in ihre 78 Sammlungen noch einmal hineinschauen. Und hier findet ihr alles, was sich inzwischen bei mir versammelt hat.  










Von euch sind eure Natur-Bilder und Naturliebe-Geschichten gefragt, wo immer sie euch begegnen, auffallen, anrühren. Verlinkt werden kann jede Woche von Donnerstag 8.00 Uhr bis Freitag 22.00 Uhr. Die Posts müssen nicht am Donnerstag veröffentlicht sein, aber bitte einen Link auf meine Seite enthalten.

Ich bedanke mich bei euch sehr, auch wenn ich es nicht immer schaffe, bei jedem vorbeizuschauen...

Mein Freund, der Baum

 

Mittwoch, 10. Januar 2018

Mustermittwoch und Papierliebe - (fast) alles gebraucht und doch neu....

Mit Markmaking in Grau bin ich immer noch nicht fertig. Weihnachtsspaziergang. Schattenwürfe des Streuguts auf dem wieder schneefreien Bürgersteig.




















 
Noch eine 15fünfzehn-Collage aus dem November in Streifen. Was hatte der November doch für Oktoberwetter im Gegensatz zum Nassgrauplatsch gerade dieser Tage....

 
Nach einer Anregung von Mirjam und Taija habe ich einen Tag lang die in meinem Mini-Adventskalender versteckte Farbe sanftes "red earth" gesucht und in Streifen zusammengefasst, im Domizil des Gefährten unter der Woche. Er scheint sie zu mögen, die Farbe. Ich auch.









Da war ein Bruch zwischen Alt und Neu, Weihnachten und neuem Jahr, den versuche ich jetzt mal mit diesem Post zu kitten... ;-) Wie einen doch so ein langwieriger Infekt aus dem Fluss schmeißt... So langsam werden meine Lebensgeister wieder kräftiger und mutiger, ich habe diese Woche noch einmal vier aufeinanderfolgende Termine in Brandenburg und Berlin abgesagt und mir heute von meiner neuen Hausärztin bestätigen lassen, dass das gut war und dass Ruhe das Beste ist... Also wirklich, ihr Lieben alle, die ihr euch um meine Gesundheit Sorgen macht, es ist nur ein Infekt, der Zeit braucht, sonst ist alles gut... So werkele ich ganz in Ruhe vor mich hin und schnipsle die gefliesten Fußböden voll... Anschließend ein Besenstrich und alles ist wieder ok ;-)











Hexagon..., das Musterthema im Januar, ohne Zirkel kann man einfach nicht arbeiten, tstststs..., ging mir doch beim Achteck für die Adventspost 2016 schon mal so... Der Zirkel muss in meine Tasche mit der "Kreativen Reise-Apotheke". Immerhin gab's ein paar Hexagon-Fundstücke unterm Weihnachtsbaum und nach Marthas wunderschönem Hexagon auf Instagram den Versuch so ein ähnliches Stempelchen zu schnitzen. Gefällt mir sogar, nur ist es ein bisschen zu schmal und spitz geraten... Also eher chaotische und kaschierte Hexagone, kaschiert z. B. mit Japan-Papierchen, die noch von meiner Post an Mano herumlagen und mit den Schneeflocken von Astrids Post an mich... Und in einem Heftchen zusammengefasst.





Mit Schneeflocken von Astrids Briefumschlag. Der finnische Senf druckt eher die Kreise als seine 6 Ecken ab ;-)



Meine "Gold-Heftchen" (noch der Nachklang zur Dezember-Papierliebe, für die ich es nicht geschafft hatte...) wurden schon angekündigt. Hinein wanderten allerlei Reste von Weihnachtspapieren, die ältesten dürften schon an die 10 Jahre alt sein, sie werden bei uns immer wieder verwendet, werden immer kleiner, und nun sind sie ins Heft gewandert. Mustern mal umgekehrt, das Muster der großen Bögen wieder zerlegt in Einzelteile ;-)... Fangen wir mit dem Wald an, nach dem ich mich richtig sehne. Das ist das erste, was ich mache, sobald ich mich wieder kräftig genug fühle, in einen Wald fahren...





Einband aus Schöpfpapier und Paperswap-Waldschnipsel.
"Vorsatzpapier"... vorn und ...
...hinten, mit Mano-Kreis
Zum Panorama aufzuschlagen. Ewig altes Weihnachtspapier aus dem Wald... Eingeklappt war noch Platz...
... für Waldbäume von Baum-Kalendern, Mano und Kreativhäxlis Briefmarken-Adventskalender. Allerdings habe ich die beiden Seiten auf dem Kopf stehend beklebt, die Seiten standen Kopf, nicht ich... Naja...
Nordeuropäische Waldszene mit Sternen, von Birgitt aufs Geschenkpapier gedruckt, wunderbar ergänzt durch eine passende Kreativhäxli-Briefmarke... Hach, im Wald spazieren gehen, herrlich...




Sternenpapiere gibt es zu Weihnachten auch in Mengen bzw. sie wanderten mir mit lieben Postsendungen zu... Aber auweia, bei manchen bin ich mir schon wieder nicht mehr sicher, von wem waren sie nur? Die gestanzten Mini-Ssternchen schenkte mir im November meine Enkelin. Nun haben sie ihren Einsatz. Viel zu wenig Sternenhimmel gab es in den letzten Wochen zu sehen, ich vermisse die helle Milchstraße über meinem Weg im heimatlichen Brandenburger Wald... Und ich habe des Enkelbuben selbstbestempeltes Weihnachtssternpapier vergessen einzusortieren, es lag zur rechten Zeit noch nicht da, wohin es gehört hätte...







Das Weihnachtspapier hüllte Kalil Gibrans "Der Prophet" ein. Die goldenen MTs sind von diversen Verpackungen abgelöst und wiederverwendet.
Weihnachtsserviette, Maskingtape von ich weiß nicht mehr, Vogelpapier von der Tochter und Sternchen von der Enkelin.



Im japanischen Goldheftchen habe ich nur wenig eingeklebt, ganz schlicht sollte es bleiben..., japanisch anmutend eben. Der Umschlag ist - wie auch beim Sternenheftchen - aus einem festen Schöpfpapier, das mir Mano mal schickte, bezogen mit dem funkelnden Seidenpapier, in das der wunderschöne Kalender von Michaela gehüllt war. (Liebe Michaela, ich habe die Fahrkarten für Februar gebucht, juchu!)





Die drei goldenen Sternchen auf feinem Seidenpapier flogen mir auch zu, ich weiß nur nicht mehr woher..., und ich glaube, links das güldene Papierchen war aus der Kiste von Kristina?
Sternchen, Japanpapier und Gold auf Markmaking-Gelliprint von Annette




Das war's für heute. Ob ich mit dem Hexagon weitermache, weiß ich noch nicht, Kreise gehen mir gerade sehr viel besser von der Hand, die kriege ich frei Hand sehr viel leichter hingeschnippelt als Hexagone und ich fülle damit gerade mein neues "DreiFreudenTäglich-Büchlein", das zeige ich mal nächste Woche zur Papierliebe genauer...





Papierliebe - Alt und Neu
Mustermittwoch - Hexagon
15fünfzehn