Samstag, 9. August 2014

Sendepause...

Auch wenn ich sooooo gern den Gartenpost noch geschrieben hätte, die Bilder sind schon ausgesucht und schließlich hatten wir die Raupe Nimmersatt in Gelb zu Gast..., nach vergnügten zwei Enkelferienwochen im Garten und einigen lieben Besuchern aus Nah und Fern freue ich mich nun auf diesen Himmel, auf Sand und Zeit und Batikkurs und Meer... Morgen in der Früh geht es los. Sonntagsfreude!!! Aber dazu muss ich packen und noch ein bisschen liegengebliebene "Büro-Arbeit" erledigen und das Haus hier noch ein bisschen für liebe Gäste "durchwuseln"..., der nächste Post muss also warten, denn ich verreise diesmal ganz ohne Notebook und www..., ganz freiwillig und absichtlich. Habt eine schöne Zeit.




Ach ja, hat wer noch Bilder von einem Lieblingsbaum oder aus einem Wald? Dann könnt ihr noch hier verlinken, bis es dann am 31.08. in einer weiteren Monats-Runde heißt: Mein Freund der Baum.
 
In heaven.
Sonntagsfreude.  
Perspektivwechsel.

Mittwoch, 6. August 2014

Ferien-Muster (5)

Nach dem älteren Enkelmädchen ist nun das jüngere Enkelmädchen (4) zum Ferien-Besuch bei mir, und sie gab mir ihren am Morgen gemalten Wolf zum Mustern, einen "Wolf ohne scharfe Zähne, aber mit scharfen Krallen"...

Mit ein wenig Farbe haben wir ein ganzes Wolfsrudel zusammenbekommen, ein ganz sanftes, freundliches...


Drei Sommerbücher sind in unserer Gruppe 6 inzwischen beisammen. Da lag es für mich nahe, doch da mal was mit Mustern zu versuchen und die Bücher und ein paar ihrer Seiten als Ausgangsmaterial zu nehmen. Hier (Heidis Buch Nr. 1), hier (Bärbels Buch Nr. 3) und hier (mein Buch Nr. 2) findet ihr die nähere Beschreibung der Bücher.

v.l.n.r.: Buchseite, Einband Buch 3, Buchseite Buch 3, Buch 1, Collage, Buch 2, Collage, Buchseite
In mein erstes Büchlein von Heidi sind schon Collagen gewandert, zwei davon gar schon "fertig", eine ist entstanden aus kleinen Abschnitten meiner Geburtstagsgeschenkpapiere, die andere aus Ausschnitten des kleinen für mich immer sehr interessant und informativ gestalteten Katalogs einer Lieblings-Versandbücherei, u. a. mit vielen Sonderausgaben, Restauflagen und "Mängel"-Exemplaren von Kunst- und anderen Bildbänden, der Katalog ist manchmal meine Nacht- oder Reiselektüre, zum  Leseträume vorträumen und zum Dazulernen... (und in diesem meinem Jahr, in dem ich nichts kaufe, ist er immer wieder eine ernst zu nehmende Verführungsgefahr, aber eine der wenigen, und ich bin standhaft...) Für die Collage jedoch waren's hier aber einfach die vielen Blautöne, die versammelt werden wollten...
 




Mit der Reihe ganz oben habe ich weiter gemustert, in Reihen und Karos... Eigentlich wollten wir nach einer Bootsfahrt draußen noch Töpfe bepflanzen, aber es regnete... So gab's eine Märchenlieder-CD zu hören (3 x...!) 


Das kleine Enkelkind sah den Veränderungen meiner Muster zu und meinte bei der letzten: "Das musst du der Mama zeigen, die soll mir davon ein Kleid nähen, solchen Stoff hat sie nämlich nicht."...


























Die Ferien-Muster gehen noch den ganzen August lang weiter, auch ich werde weiter sammeln, doch auf den Blog finden die Muster dann erst wieder in der letzten Augustwoche. Ab kommenden Montag nehme ich mir vierzehn Tage lang eine ganz und gar blog- und internetfreie Zeit.

Die Ferien-Muster werden mittwochs bei Michaela gesammelt.
Alle Sommerpost-Tage- und Skizzenbücher werden bei Frau Wien gesammelt.
Unsere Wolf- und Sommerbuch-Karos passen diesen Monat auch zu Dreierlei.

Dienstag, 5. August 2014

Sommerpost - Sommertagebücher

Es ist ein Augenweide die vielen schönen Bücher anzuschauen, die in den verschiedenen Gruppen der Sommerpost mit viel Liebe gebunden, herumgeschickt, ausgepackt und bemalt, beklebt, beschriftet werden... 



Mein Büchlein nahm bei der Herstellung folgenden Weg: Klar war von Anfang an (nicht zuletzt aus diesem Grund), dass ich nur im Haus Vorhandenes verwenden werde. Nachdem ich die ausgewählte Papiersammlung mit der VHS-Schneidemaschine brav auf die geforderte Höhe (12 cm) beschnitten hatte, musste ich beim Zusammenlegen feststellen, dass A5 nicht A5 ist... Alle Papiere, die ich aus meinem "Alt- und Restepapier-Fundus" benutzte, wähnte ich im Format A5, aber manche guckten zur Seite oder nach oben heraus... So der kurze Entschluss, der Lage Papier eine gemeinsame "schnittige" Unterkante zu verpassen, und die anderen Seiten das Maß locker umspielen zu lassen ;-).


Unter den Papieren ist ein altes, aber feines - wegen Änderung von Bezeichnung und Adresse nicht mehr nutzbares - Geschäftspapier, aus der Musikschule farbige nicht mehr aktuelle Programmzettel von Werbung der HfM (alles einst vor der Papiertonne gerettet, am Ende sammelten alle Kolleginnen mit...), zwei von mir handgeschöpfte Papiere (Mixpapier aus diversen Altpapierresten) und dazwischen immer ein gängiges A5-Druckerpapier. Gehalten wird es von einem weißen Papier in Postkartenstärke. Vermutlich ist so manches der Papiere weniger für nasse Techniken geeignet, aber zum Einkleben von diesem oder jenem, für Collagen und zum Beschreiben ganz gewiss. Vielleicht ergibt auch der eine oder andere sichtbar gebliebene Schrift-Druck schon die eine oder andere Assoziation... Die Farben in Blau- , Lila- und rötlichen Tönen mögen vom Morgen- bis zum Abendrot auch die zum Sommer gehörenden dunkelblauen Gewitterwolken und rötlichvioletten Blitze und damit so einiges Sommerliche illustrieren. 

Für den Umschlag wählte ich ein festes (nicht von mir) geschöpftes Jeanspapier, das so endlich seine Verwendung fand, obwohl es sich dem Zerschneiden ziemlich widersetzte. Es war so groß, dass ein Wickelumschlag möglich wurde und sogar noch ein Umschlag für ein weiteres Heftchen übrig blieb. 

Da das große Enkelmädchen die Endfertigung der Sommerpost mit Argusaugen beobachtete, war schnell klar, dass sie auch ein Büchlein bekam, mit von ihr selbst ausgesuchten Papieren, gewissermaßen der Prototyp, an dem ich Bindung und Umschlag ausprobieren konnte...




Der Umschlag wurde mit eingebunden, aber so bemessen, das er das Buch einwickelt. Zum Geheimnisträger wird es gar, da in den Umschlag mit einigen Stichen eine Schnur geheftet wurde, die zwei bis drei Runden um das Buch gewickelt werden kann, zum Schluss gehalten von einem ins Farbkonzept passenden Knopf aus der Riesenknopfschachtel. Als Schmuckelement wiederholt sich der "Schnur-Ende"-Halter aus einem gestanzten Kreis aus einem Batikpapier noch einmal auf der Eingangsseite.




Ein Upcycling ist erst fertig, wenn auch der letzte Rest verwertet ist... So kamen aus dem Verschnitt der Papiere noch die Lesezeichen zustande und die ausgestanzten Batikpapierränder schmückten die Briefumschläge, die ihre Sommerpost-Fracht mit Büchlein, Wolf und Indianischer Weisheit inzwischen wohl an alle Empfängerinnen ausgeliefert haben ;-). Mir war es ein Vergnügen zuzuschauen, wie sich das Konzept des Büchleins so langsam entfaltete. Und ich freue mich, wenn ihr Empfängerinnen es nun füllt... Bei Heidi lag es mit ihren wunderschönen Perlen im Duett auf dem Tisch.





Die Sommer-MailArt ist eine Erfindung von MüllerinArt und Tabea Heinicker, dieses Mal betreut und gesammelt von Frau Wien. Dankeschön für soviel Vergnügen!
Büchlein Nr. 1 unserer Gruppe 6 hat Heidi gemacht. Und bei Heidi findet ihr auch das von Bärbel gebundene Büchlein Nr. 3 unserer Gruppe.
Zur Zeit in der Sommerpause, sonst aber: Upcycling-Dienstag bei Nina.
Und immer Dienstag treffen sich die Näher-, Bastler- und Werkler-Innen hier: Creadienstag

Montag, 4. August 2014

Montags-Mandala (15)




Diesmal ist das Mandala im Wald entstanden, denn das zweite Enkelmädchen (4) wollte nach Frühstück und Abwasch ganz dringend "jetzt endlich" und zuallererst eine Höhle im Wald bauen, unter einer jungen Birke aus Ästen der beim Wintersturm gefallenen Kiefern. Die Höhle im Garten ist zwar auch gut, aber der Wald ist was Anderes, noch mal anders spannend. Über die Straße am Ameisenhaufen vorbei ging es in den Wald, ein Kolkrabe schickte seinen rollenden Gesang aus dem Wipfel einer Kiefer ("aber der holt uns nicht...", sagte das Mädchen, hm welche Geschichte spukte da im Köpfchen herum), eine Reiterin kam mit ihrem vor unserer Höhle etwas scheuenden Rappen vorbei. 

Irgendwann nach fleißiger Ästesammelei, -stapelei und -flechterei war dann die Höhle groß und dicht und dunkel (!) genug und die Zeit, sich über den Schmuck am Eingang Gedanken zu machen. Der wurde dann das heutige Montags-Mandala. Das Mädchen pflückte gelbe Birkenblätter, die Oma pieksige rote Mahonienblätter. Die Mitte bildet ein rundes glattes Moos, um das wir abwechselnd unsere Blätter legten, nicht bis das Mandala rund war, sondern "bis die Blätter alle sind...".







Zufrieden mit unserem Höhlenbau und dem Mandala ging es auf den Heimweg, barfuß über Moospolster. Und nun gibt es gleich Mittagessen.  


Das Montags-Mandala ist eine Idee von Babajeza
Grünzeug - Natur mit Kindern bei Caro